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Freigängerkatzen im Winter

 

Mit einem richtigen Wintereinbruch hatte bei uns wohl wirklich niemand mehr gerechnet. Aber dann kam er am vergangenen Wochenende doch noch, mit sehr viel Schnee und zweistelligen Minustemperaturen!

Katze Kasi hat in ihrem Leben noch nicht oft Schnee zu sehen bekommen und wenn, dann war es nur für kurze Zeit und auf keinen Fall in diesen Mengen!

Trotz eisiger Kälte ist sie im wahrsten Sinne des Wortes aber völlig aus dem Häuschen! Sie liebt es durch den tiefen Schnee zu flitzen und erkundet alles im Garten sehr genau. Auch wenn die Schneehöhe den Fang von Mäusen fast unmöglich macht, hat sie trotzdem ihren Spaß.

 

Aber muss man sich bei diesen kalten Temperaturen eigentlich Sorgen um die Gesundheit seiner Katze machen?

Obwohl Kasi Teilzeitfreigänger ist, also nur tagsüber stundenweise in den Garten kann, hat sie ein sehr dichtes Winterfell entwickelt. Das Haarkleid weist die Feuchtigkeit des Schnees gut ab. Da sie im Winter auch gern mal ein paar Gramm zu viel auf den Rippen hat, ist sie auch gegen die Kälte gut gewappnet.

Grundsätzlich halten wir es in diesen Tagen so, dass Kasi tagsüber nach draußen kann, wenn sie es möchte. Allerdings nur, wenn Jemand zuhause ist, der sie ins Haus lassen kann, für den Fall, dass die Katzenklappe zufrieren sollte.

Leider ist das schon in vergangenen Wintern bei Minusgraden passiert, so dass wir für diesen Fall eine kleine Holzhütte mit Vorhang vor der Katzenklappe platziert haben. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann die Katzenklappe aber leider trotzdem einfrieren, was erst gestern bei uns der Fall war. Mit einem Fön bekommt man das Eis an der Katzenklappe gelöst und man sollte danach alles gut trocken reiben.

Katze Fibi sitzt auf der Holzbox, die die Katzenklappe vor Frost schützen soll
Katze Fibi sitzt auf der Holzbox, die die Katzenklappe vor Frost schützen soll

Katzen, die im Winter tagsüber längere Zeit im Freien sind, sollten zumindest die Möglichkeit haben, sich in eine gut isolierte oder sogar beheizte Katzenhütte zurückziehen zu können.

Als Standort für eine Katzenhütte empfielt sich ein windgeschützter, ruhiger Platz, bestenfalls etwas erhöht. Katzen lieben es den Überblick über ihr Revier zu haben und so sind sie auch besser vor der Bodenkälte geschützt.

Auch an eine Trinkmöglichkeit sollte gedacht werden, die ggf. in einer Styroporbox und mit einer Wärmflasche einige Stunden eisfrei gehalten werden kann.

Schnee, Schnee, Schnee...wohin ich seh!
Schnee, Schnee, Schnee...wohin ich seh!

Ansonsten sollte man seine Katze gut beobachten, ob sie sich draußen bei der Kälte wohl fühlt, oder ob man sie doch lieber zurück ins Haus holt.  Auch im Haus hat man viele Möglichkeiten seinen Fellnasen etwas Beschäftigung zu bieten.

Ein Eskimokuss vor dem Katzeniglu
Ein Eskimokuss vor dem Katzeniglu

 

Wenn sich die Katze regelmäßig längere Zeit im Schnee aufhält, sollte man die Katzenpfötchen im Auge behalten. Werden sie durch Feuchtigkeit und Streusalz wund und rissig, dann empfielt es sich, sie mit einem Pfotenbalsam einzureiben.

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Sehr junge Katzen, so wie unsere Fibi, fühlen sich bei den kalten Temperaturen draußen übrigens nicht sonderlich wohl. In ihrem ersten Winter hat Fibi noch kein richtiges Winterfell entwickelt, aus diesem Grund ist sie nur ab und zu für ein paar Minuten und unter Aufsicht im Freien. Wenn es dabei sehr kalt ist, hat sie zum Schutz einen Katzenpullover an. Grundsätzlich bin ich kein Freund davon, eine Katze einzukleiden, aber in diesem Fall heiligt der Zweck die Mittel! So kann sie wenigstens auch ein wenig am Abenteuer im Schnee teilhaben...

Wer weiß, wann sich die Gelegenheit mal wieder bietet! ;-)

 

Wenn man die oben genannten Punkte beachtet, ist es also kein Problem seiner Katze auch bei kaltem Wetter Freigang zu gewähren. Eine echte Abenteurerkatze wird sich von Frost und Schnee nicht abhalten lassen!


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Kalte Pfötchen wärmen sich die Katzenmädchen übrigens auf der selbstwärmenden Decke "Coco" von Piupet! Hier gehts zum Blogbeitrag!

 


Bildnachweis: Privatfotoaufnahmen des Webseitenbetreibers

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